Allergien können sich sehr unterschiedlich äußern – als Heuschnupfen, allergisches Asthma, Insektenstichreaktionen, Nahrungsmittelallergien oder Hautausschläge. Gemeinsam mit Ihnen gehen wir den Ursachen Ihrer Beschwerden gezielt auf den Grund.
Diagnostik
Die Abklärung allergischer Erkrankungen erfolgt in unserer Praxis über unterschiedliche Hauttestungen:
- Prick-Test (z. B. bei Pollen-, Tierhaar- oder Hausstauballergien)
- Scratch-Test (z.B. bei Medikamentenallergien)
- Epikutantest (z. B. bei Kontaktallergien)
Diese Verfahren werden bei Bedarf durch Blutuntersuchungen (RAST) ergänzt, mit denen wir spezifische Antikörper (IgE) gegen bestimmte Allergene nachweisen können. So ergibt sich ein vollständiges Bild über die zugrunde liegende Immunreaktion. Diese Diagnostik erfolgt in unserem eigenen Immunologielabor.
Therapie: Drei bewährte Säulen
Unsere Behandlung basiert auf einem ganzheitlichen, medizinisch fundierten Konzept:
- Allergenvermeidung: Wo möglich, helfen wir Ihnen dabei, den Kontakt mit dem Auslöser zu vermeiden – sei es durch Umstellung von Pflegeprodukten, Ernährung oder Wohnraumanpassung.
- Symptomatische Therapie: Bei akuten oder saisonalen Beschwerden setzen wir antiallergische Medikamente ein, wie z. B. Antihistaminika, kortisonhaltige Präparate oder entzündungshemmende Augentropfen und Nasensprays.
- Spezifische Immuntherapie (Desensibilisierung): Die Desensibilisierung ist die derzeit einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit bei Heuschnupfen und Insektengiftallergie. Dabei wird das verantwortliche Allergen nach Aufdosierung über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren regelmäßig verabreicht – meist im Abstand von 4 bis 6 Wochen. Ziel ist eine Toleranzentwicklung: Das Immunsystem „verlernt“ die übermäßige Reaktion auf den Stoff und reagiert langfristig normal – das bedeutet für Sie: Beschwerdefreiheit.
